Ich habe letzte Woche Mittwoch nicht nur Terminator geschaut, sondern zuhause auch 2 weitere Filme erlitten/genossen. Als erster wäre da „The Unborn“ zu nennen (*** 3 von 10 Sternen, aber auch nur wegen lustigen Sätzen). Aber mit „The Wrestler“ habe ich eine richtige Perle entdeckt…

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Mickey Rourke ist halt noch ein echter Kerl…

Der Film handelt von der 80er Jahre Legende  Randy „The Ram“ Robinson Ramzinski, der sich 20 Jahre später immer noch beult, aber eher in kleineren Turnhallen. Nichts desto trotz wird er von seinen Kollegen gefeiert und es ist ihnen eine Ehre gegen ihn anzutreten. Sein Privatleben sieht alles andere als glanzvoll aus. In einem Trailerpark lebend, im Klinsch mit der Tochter und eine Stripperin als beste Freundin, taucht Randy immer noch gerne ab in die Welt des Wrestling, denn dort ist er wer, bis er eines Tages nach einer Show eine Herzattacke bekommt, die sein ganzes Leben (beinahe) verändert…

Das Ende ist vorrausschaubar, trotzdem gut in Szene gesetzt. Der Film ist so beeindruckend, dass man nicht sagen möchte er geht unter die Haut, sondern er fesselt. In meinen Augen ist bei diesem Film der Ausdruck Drama richtig, aber halt nicht das, was man unter einem Drame versteht. Das Alltagleben des Wrestlingstars ist so natürlich, dass man ihn gerne dabei beobachtet und sich wünscht, der Film geht nie zuende.

Mickey Rourke bringt in diesem Film eine Glanzleistung zutage, vor der sich andere Schauspieler gut und gerne Verbeugen können…

Dieser Film ist nicht gedacht für ein Filmeabend mit Freunden, aber ein absoluter Muss…

Deswegen: ***** **** (9 von 10 Sternen)

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