Wie auch hier schon erwähnt, war ich am Mittwoch im neuen 3-Dig vom Cinespace. Ein wirklich geniales Kino, mit einer 600 m² Leinwand, die dem Zuschauer in naher Zukunft, dank der Möglichkeit Filme digital von einer Festplatte abzuspielen, ein 3D-Erlebnis nach dem anderen bereiten wird. Ich erwähne an dieser Stelle nur mal, dass bald im Cineplex also auch Ice Age 3 in 3D gezeigt wird und auch auf Toy Story 3 dürfen wir uns nächstes Jahr im Juni freuen. Naja der Rest zu unserem Eindruck wird ja schon bei Madame berichtet.

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Nun aber zum Film.

Wie wir ja im ersten Teil miterleben durften, hat Sam Witwicky die Bekanntschaft mit den Autobots und den Decepticons gemacht, die einst zusammenlebende Bewohner des Planeten Cybertron waren. Doch ein Bürgerkrieg entfachte zwischen diesen roboterartigen Aliens, der schließlich im ersten Transformers Film seinen Weg zur Erde fand…. (mehr dazu siehe hier)

Im nun neuen zweiten Teil, will Sam nach den Ereignissen des ersten Films auf das College und muss somit seine Familie, seine Freundin Mikaela, sowie seinen treuen Autobot-Gefährten Bumblebee zuhause lassen. Doch nachdem er beim Packen seiner Sachen einen Splitter des Allsparks findet, überschlagen sich die Ereignisse, sodass er nichtmal einen ganzen Tag am College seine Ruhe hat. Erneut entfacht der Krieg zwischen den Autobots und den Decepticons, nachdem Megatron (der Bösewicht) wieder reanimiert wurde und er zusammen mit seinem Meister Fallen die Sonne vernichten will….

Die Meinungen über diesen Film werden sich auf jeden Fall spalten, da er verglichen mit dem Vorgänger einige Sachen besser macht, aber gleichzeitig auch stark schwächelt.

So ist die oben angehauchte Story im Gegensatz zum ersten Teil deutlich schlechter ausgefallen. Teilweise übertrieben und unlogisch kommt sie irgendwie plump daher. Der Film punktet aber eindeutig in Sachen Action. So beginnt der Film mit einem recht explosiven Start und führt diese Action konsequent steigend fort. Für uns Männer ein reinstes Sahnehäubchen. Doch leider wird diese angenehme Kette von Kämpfen und Explosionen durch doofe oft wiederholende Liebeszenen und dämliche Gags unterbrochen. Ein gut erkennbarer Versuch einen guten Actionfilm Familienfreundlich zu machen. Schade eigentlich, denn weniger hätte es ruhig sein können….

Das gilt auch für das in Szene setzen von Megan Fox. Für einige Männer mag dies ja ganz willkommen sein, aber wenn Sam während des ersten Tages am College nebenbei auch der kompletten „Einrichtung“ der Playboy-Manson begegnet, fragt man sich einfach nur ganz simpel…… WARUM ?!

Deutlich geht an diesem Beispeil ein eigenlich sehr guter Actionfilm aufgrund nervender Liebeleien, dämlicher Gags und einer schmalen Story deutlich in die Knie…

Daher von mir: ***** **‘  (7,5 von 10 Punkten) , aber auch nur weil ich mich extrem auf den Film gefreut habe und mir trotzdem sehr gute Action geboten wurde. Außerdem geht konsequent etwas kaputt 🙂

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